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Pilgerweg von Hochberg nach Hochdorf am 13.07.2014

Die Idee entstand noch im alten Kirchengemeinderat: Wir pflanzen einen Baum als Symbol der Fusion. Nur die Umsetzung dieser Idee war dann nicht ganz einfach. Zuerst musste ein geeigneter Standort gefunden werden. Zahlreiche Gespräche mit der Straßenverwaltung und der Gemeinde verliefen immer wieder egebnislos. Der Baum durfte nicht entlang der Straße gepflanzt werden. Und dann wollte man auch noch einen besonderen Baum pflanzen: einen Ginkobaum, welcher weder Laub- noch Nadelbaum ist sondern eine eigenständige Art. Aber dies wurde verwehrt, weil ein Ginko keine einheimische Baumart sei. Dabei ist diese Baumart schon vor der Eiszeit hier heimisch gewesen. Nach langem Suchen - man wollte das Vorhaben schon fast aufgeben - fand sich schließlich ein Hochberger Bürger, der sein Grundstück im Pfädlesweg hat, also fast genau an der Schnittstelle der beiden Ortsteile: Erich Entenmann. Er erklärte sich bereit einen exponierten Platz zur Verfügung zu stellen.

Und so begann man den Pilgerweg an der Bushaltestelle Rotweg. Der Posaunenchor stimmte uns auf den vor uns liegenden Weg ein. An der nächsten Station, am Pfädlesweg, feierte man den zweiten Teil des Gottesdienstes. Mit vereinten Kräften wurde dann der Ginkobaum gepflanzt. Zahlreiche Gottesdienstbesucher griffen zur Schaufel und warfen Erde in die Pflanzgrube um dem Baum den nötigen Halt zu geben.

Die dritte Station des Pilgerweg-Gottesdienstes war der Parkplatz Sonne in Hochdorf. Die Anwesenden bildeten einen Kreis, um mit einem kleinen Bewegungstanz und Gesang der Schöpfung zu gedenken. Hier erhielt dann auch jeder noch eine Kirsche.

Die letzte Station war der Hof Kaufmann im Römerweg, wo der Pilgerweg seinen Abschluß fand. Auch hier spielte nochmals der Posaunenchor. Anschließend durften die Besucherinnen und Besucher noch zum gemeinsamen Mittagessen zusammen sitzen.

Kurt Goldmann

Eindrücke vom Pilgerweg