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Ein Gottesdienst an der Bushaltestelle

Mit einem Gottesdienst am Alexandrinenplatz ist die Christuskirchengemeinde dorthin gegangen wo die Menschen sind. Damit ist die Kirchengemeinde dem Wunsch vieler Besucher nachgekommen, die sich eine Wiederholung dieses Gottesdienstes gewünscht haben.

"Wir gehen dorthin wo die Menschen sind", sagte Pfarrerin Elke Goldmann. Das habe sich bereits öfter bewährt. Der Platz ziehe auch Menschen an, die sonst eher nicht zu den traditionellen Kirchgängern gehören. Und auch die Bewohner des naheliegenden Seniorenheims kamen gerne mit dazu.

Der Alexandrinenplatz unter der alten Kastanie ist seit Generationen ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen. Außerdem ist dort eine sehr belebte Bushaltestelle. Diese habe das Vorbereitungsteam inspieriert, so Elke Goldmann.

Man überlegte sich, welche vielen verschiedenen Menschen sich an so einer Haltestelle den ganzen Tag über treffen. Und so konnte sich jeder Gedanken machen über die Worte: Halt, fernhalten, behalten, bereithalten, Nachhaltigkeit ...  Das habe über die Haltestelle hinaus weiter zu der Frage geführt: "Was gibt mir denn in meinem Leben Halt?".

Zusammen mit der Christuskirchengemeinde hat die Remsecker Feuerwehr mit einer spektakulären Aktion darauf aufmerksam gemacht, dass Menschen immer wieder auf Halt angewiesen sind. Johannes Schust, Mitglied der Jugendfeuerwehr, stieg über eine Leiter vom Balkon herab. Wie er sagte, habe er darauf vertraut, dass ihn der Feuerwehrkamerad Basti richtig sichert und ihm so Halt gibt. Außerdem kletterte Feuerwehrmann Ingo Schiek vor ihm, der ihm ebenfalls - für den Fall der Fälle - Halt hätte geben können. Auch Eduard und Andreas Korotschenko, die die Leiter sicherten gaben ihm Halt.

Vikarin Stefanie Kress verdeutlichte in ihrer Predigt, was Halt für das Leben und den Glauben von Christen bedeutet. Zum Ende der Halt-Aktion bekamen alle Gäste noch einen Karabiner mit nach Hause.

Wir bedanken uns der Feuerwehr, beim Posaunenchor für die musikalische Umrahmung und bei Herrn Pagliaro, dem Inhaber des Eiscafe "Dolce Gelati" für die Gastfreundschaft.

Kurt Goldmann