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Pilgerweg 2015 mit Enthüllung der Gedenktafel

Anders als geplant, musste der Pilgerweg wegen heftigen Regens im Gemeindehaus in Hochberg beginnen. Danach liefen die ca. 40 Teilnehmenden dennoch mit Schirmen zum Gingkobaum. Hier erfolgte die feierliche Enthüllung der Tafel, die auf die Fusion der beiden Kirchengemeinden hinweist. Der Ginkobaum mit seinen geteilten Blättern, die jedoch an einer Stelle zusammenwachsen, bildet das Symbol der neugegründeten Christuskirchengemeinde mit den Pfarrbezirken Hochdorf und Hochdorf.

Schon im Gemeindehaus in Hochberg erhielten die Teilnehmenden verschiedene Baumkarten. Sie sollten sich in den jeweiligen Baumgruppen zusammenfinden, um dann unterwegs ein Gedicht über den auf der Baumkarte abgebildeten Baum zu machen. Diese Gedichte können Sie unten nachlesen.

Am Gingkobaum angekommen, wurden diese Gedichte vorgetragen. Danach enthüllte Stephan Wolf die Tafel. Auch hat der Baum inzwischen eine schöne Bank bekommen, die zum Verweilen einlädt. An dieser Stelle vielen Dank für die geleistete Arbeit an Günther Sieber, Erich Entenmann und Hans Kurz.

Pfarrerin Aebert nahm den Spruch der Tafel und die Bank zum Anlass für eine Meditation. Anschließend zog die Gruppe weiter in die Nähe des Hochdorfer Wasserreservoirs. Dort inmitten der Apfelbäume machte sich Vikarin Kress Gedanken um die Schöpfung. Zur Stärkung erhielten dann alle noch einen Apfel. Nach dem Bewegungslied "Vom Aufgang der Sonne ..." wanderte die Gruppe weiter.

Es ging es dann zum Hof der Familie Kauffmann. Dort war schon alles vorbereitet. Ein herrlich - natürlich mit Gingkoblättern- und Sonnenblumen geschmückter Altar. Als die Pilgernden eintrafen, bedankte sich Pfarrerin Aebert bei allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben. Nach den Fürbitten und dem Segen spielte nochmals der Posaunenchor, und dann freuten sich schon alle auf die leckeren Maultaschen mit Salat. Wir wollen uns an dieser Stelle ausdrücklich nochmals bei Familie Kauffmann für die vielen Mühen bedanken.

Kurt Goldmann

 

Baumreime

Ein Ahorn ist kein Nashorn

Aber ein schöner Baum

 

In der Medizin und für den Traum

Eignet sich der Gingko-Baum

Zweigeteilt und doch nur eines

Diese Form ist doch was feines

 

Ich, die Buche steh in Pfarrers Garten

Wo gerne Leute sitzen darunter imSchutz der Sonne

Auf schöne Rosenklänge sie warten

Es ist für mein Herz eine besondere Wonne

 

Ich bin die alte Buche

Und steh auf der Suche

Nach einem wunderschönen Mann

Der ein herz in mich schnitzen kann

 

Nach Äpfeln muss man sich bücken

Oder sie direkt vom Baume pflücken

Es freuen sich die Schwaben an diesen Gaben

Wenn sie den Most dann daraus haben

 

Die Tanne ist ein schöner Baum

Und schmückt den ganzen Raum

An heilig Abend ist sie da und leuchtet wunderbar

Sie steht im Winter im Schnee

Und freut sich im Sommer im Klee

 

Seht Ihr den ‚Gingko-Baum, wie er grünt in voller Pracht

Der hent d’r Erich und d’r Hans mit Wasser und Gottespracht gemacht

Seht Ihr das trockene und verdorrte Gras daneben

O je oi oi des war d’r liebe Gott alloi

 

Und ich träumte unter einem Ahornbaum

Einen schönen Traum

Einige Eindrücke vom Pilgerweg 2015